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24.11.2000 Für Kampfhunde keine Rasselisten in Thüringen
Erfurt (OTZ). Der Thüringer Innenminister Christian Köckert (CDU) unterstützt den gestrigen Beschluss der Innenministerkonferenz, die unterschiedlichen Regelungen mit Kampfhunden in Deutschland in zentralen Punkten zu vereinheitlichen. So sollen die Begriffsbestimmung für Gefährlichkeit von Hunden oder Regeln für Zucht- und Handelsverbote einheitlich sein. In der Frage, einheitliche Rasselisten für gefährliche Hunde zu schaffen, habe sich Thüringen aber der Stimme enthalten, sagte Ministeriumssprecher Andreas Karmrodt der OTZ. Minister Köckert habe klar gestellt, dass der Freistaat keine Rasselisten einführen werde. Andere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen seien derzeit dabei, hier kräftig zurück zu rudern.
Nach der überwiegenden Auffassung von Experten gebe es keine natürliche Aggressivität der Hunde, so Köckert. Eindeutig seien Halter oder Züchter an einer möglichen Aggressivität der Hunde schuld, wenn diese unverantwortlich mit den Tieren umgingen.