Schreibt bitte eure Meinungen, Ideen und Gedanken zur LHVO und zum Thema Hunde Allgemein

Forum-Maulkorbzwang Neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Profil | Mitglieder Einloggen | Registrieren | Suchen | Hilfe | Start

  nächster älterer Beitrag   nächster neuer Beitrag
» Forum-Maulkorbzwang » Archiv - Presse und mehr.. » Presseberichte ab 1.11.2004 » Hündin im Hafen ertränkt: 900 Euro Geldstrafe

 - UBB™Friend: Senden Sie diesen Beitrag per eMail an einen Freund!    
Autor Thema: Hündin im Hafen ertränkt: 900 Euro Geldstrafe
Dogangel
Dogangel
Benutzer # 540

Bewertung:
5
Icon 1 erstellt am:      Ansicht des Profils von Dogangel     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Lübeck (lno) - Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz hat das Amtsgericht Lübeck gestern einen 33-Jährigen zu 900 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Mann hatte gestanden, im September seine Mischlingshündin "Lea" mit zusammengebundenen Läufen in das Hafenbecken geworfen und ertränkt zu haben. Er habe sich mit der Erziehung der 14 Jahre alten Hündin überfordert gefühlt, gestand der Mann. Vor Gericht hatte der Angeklagte Reue gezeigt. Er schäme sich für das, was er getan habe, sagte er.

Mit dem Urteil folgte die Richterin dem Antrag von Staatsanwaltschaft und Verteidigung. Der Angeklagte, der sich nach eigenen Angaben mit einer Ich-AG mehr schlecht als recht über Wasser hält, nahm das Urteil sofort an.

In den frühen Morgenstunden des 22. September war der 33-Jährige mit der Mischlingshündin zum Hafen gegangen. Er hatte die Läufe und die Schnauze des Tieres mit Isolierband verklebt und es ins Wasser geworfen. Der Hund war qualvoll ertrunken. Der Angeklagte hatte den Mischling erst im Frühjahr aus Gefälligkeit bei sich aufgenommen. Nach eigenen Angaben war es ihm jedoch nicht gelungen, den alten Hund noch zur Sauberkeit zu erziehen.

Am Abend des 21. September habe er das Tier am Fell gepackt und geschüttelt, um ihm "klar zu machen, das sein Verhalten nicht in Ordnung ist", sagte der Angeklagte. Als der Hund jaulte, habe ein Nachbar gedroht, ihm "ein Messer in die Rippen zu rammen". "Daraufhin bin ich total in Panik geraten und habe beschlossen, mich des Hundes zu entledigen", gestand der Angeklagte. Den "Panikanfall" führte er darauf zurück, dass er als Kind bei einem Unfall schwere Verbrühungen am ganzen Körper erlitten hatte.

Dieser Unfall sei mit Sicherheit ein schlimmes Erlebnis gewesen, könne aber nicht alles im Leben erklären, sagte die Amtsrichterin in ihrer Urteilsbegründung. Sie riet dem Angeklagten, der sich inzwischen in psychotherapeutische Behandlung begeben hat, sich nie wieder als Tierhalter zu versuchen.


11. NOVEMBER 2004
http://www.shz.de/?

Beiträge: 11094 | Von: Hamburg | Registriert seit: Sep 2002  |  gespeichert: 80.137.169.92 | Diesen Beitrag einem Moderator melden
   

Schnellantwort
Beitrag:

HTML-Code ist deaktiviert.
UBB Code™ ist aktiviert

Smilies
   


Neues Thema erstellen  Antwort erstellen Thema schließen   Als 'Wichtig' markieren   Thema verschieben   Thema löschen nächster älterer Beitrag   nächster neuer Beitrag
 - Druck-Version anzeigen
Gehe zu:


Kontakt | Maulkorbzwang.de

maulkorbzwang.de

Powered by Infopop Corporation
UBB.classic™ 6.7.2
Info's zur Deutschen Version bei UBoF