Schreibt bitte eure Meinungen, Ideen und Gedanken zur LHVO und zum Thema Hunde Allgemein

Forum-Maulkorbzwang Neues Thema erstellen  Antwort erstellen
Profil | Mitglieder Einloggen | Registrieren | Suchen | Hilfe | Start

  nächster älterer Beitrag   nächster neuer Beitrag
» Forum-Maulkorbzwang » Archiv - Presse und mehr.. » Presseberichte ab 1.11.2004 » Warum wird diese Bestie nicht totgespritzt?

 - UBB™Friend: Senden Sie diesen Beitrag per eMail an einen Freund!    
Autor Thema: Warum wird diese Bestie nicht totgespritzt?
Dogangel
Dogangel
Benutzer # 540

Bewertung:
5
Icon 1 erstellt am:      Ansicht des Profils von Dogangel     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 
Dieser Kampfhund fiel durch den Wesenstest, griff einen Kinderwagen an und kriegt trotzdem eine neue Chance

Von ANNA STEINBACH
Hamburg – „Sugar“ ist ein extrem gefährlicher Kampfhund, Experten halten ihn für eine Zeitbombe. Therapieren kann man ihn nicht, er ist in sämtlichen Tests durchgefallen.

Trotzdem darf die Hündin auf Kosten des Steuerzahlers im Tierheim leben, wo sich sogar Pfleger vor ihr fürchten. Warum wird diese Bestie nicht endlich totgespritzt?

Die Kampfhündin wurde ihrem Besitzer im April 2004 weggenommen, weil sie allein durch die Straßen lief.

„Sugar“ kam in den Sicherheitstrakt des Hamburger Tierheims – Registriernummer 394/04. Bei einem Wesenstest wurde ihr soziales Verhalten getestet, die Hündin an einem Kinderwagen vorbeigeführt, aus dem Babygeschrei vom Band erklang.

Statt brav vorbeizulaufen stürzte sich die Bestie auf die Karre, biß alles kaputt. Riß sie um, verbiß sich in die Kissen.

Nur mit Eisenstangen ließ sie sich wieder einfangen!

„Sugar ist das gefährlichste Tier, das wir je hatten. Wer sich ihr nähert, ist in Lebensgefahr. Sie gehört dringend eingeschläfert“, warnt Tierheimchef Wolfgang Poggendorf.

Doch die zuständige Gesundheitsbehörde ließ den Fall ruhen – und jetzt will „Sugars“ Besitzer seinen Hund plötzlich zurück! Vor dem Verwaltungsgericht erstritt er, daß der Wesenstest wiederholt werden muß.

Die Begründung: Während des Test habe der Hund einen Maulkorb getragen.

Das sei er nicht gewohnt gewesen. Der Tierheimchef: „Ich kann meine Leute nicht noch einmal der Gefahr eines Tests aussetzten. ‚Sugar‘ hat mehrfach Mitarbeiter angegriffen.“ Die Unterbringung hat bislang 7500 Euro gekostet (davon 4000 Euro Steuergeld). Eine Todesspritze kostet 15 Euro.

Bis eine endgültige Gerichtsentscheidung vorliegt, könnten noch Jahre vergehen. „Sugars“ Besitzer will sich durch sämtliche Instanzen klagen.


15.04.2005
http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html

Beiträge: 11088 | Von: Hamburg | Registriert seit: Sep 2002  |  gespeichert: 80.171.88.153 | Diesen Beitrag einem Moderator melden
   

Schnellantwort
Beitrag:

HTML-Code ist deaktiviert.
UBB Code™ ist aktiviert

Smilies
   


Neues Thema erstellen  Antwort erstellen Thema schließen   Als 'Wichtig' markieren   Thema verschieben   Thema löschen nächster älterer Beitrag   nächster neuer Beitrag
 - Druck-Version anzeigen
Gehe zu:


Kontakt | Maulkorbzwang.de

maulkorbzwang.de

Powered by Infopop Corporation
UBB.classic™ 6.7.2
Info's zur Deutschen Version bei UBoF