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Schröders Hund Holly macht demnächst Werbung für von Frauchen Doris entworfenen Hunde-Nippes.
Das Bild der kleinen Border-Terrier-Hündin soll 44 Produkte zieren, die ab Dezember über die Drogeriekette „Rossmann“ vertrieben würden, berichtete die „Bild“-Zeitung am Samstag. Mit Knopfaugen und Nikolausmütze auf dem Kopf werbe Holly unter dem Markennamen „Winston“ für die Hunde-Kollektion von Kanzler-Gattin Doris Schröder-Köpf. Dazu gehörten Leinen, Kauknochen, Freßnäpfe, Hundekuchen, Nassfutter aus biologischem Anbau und Hundeshampoo. Und wer seinen tierischen Liebling weihnachtlich einstimmen wolle, für den gebe es sogar einen Hunde-Adventskalender für 4,99 Euro, von dessen Erlös 50 Cent an „Tiere in Not“ gespendet würden.
Schröder-Köpf soll die Idee für das Hunde-Sortiment gehabt haben, als Holly im Sommer 2003 Mitglied des Kanzler-Haushalts wurde. Auf der Suche nach Hunde-Zubehör habe sie feststellen müssen, „dass viele Artikel in Minutenschnelle zerlegt waren", wird die Kanzler-Gattin im Kundenmagazin von „Rossmann“ zitiert. Also habe Schröder-Köpf die Entwicklung robusterer Produkte einfach selbst in die Hand genommen. Dass sie mit dem Bundeskanzler verheiratet sei und der durch seine Arbeit Drogerie-Boss Dirk Rossman kenne, habe sich sicherlich nicht als Nachteil erwiesen, so „Bild“. Die Familie Schröder-Köpf verdiene am Verkauf der „Holly-Line“ jedoch nichts.
Sollte Schröder-Köpf Gefallen an ihrem neuen Job gefunden haben, gibt es durchaus noch Expansionsmöglichkeiten: Im Haus der Schröders lebt außer Hund Holly nämlich noch Katze Schnurri – schon der Gerechtigkeit halber müsste die auch einen persönlichen Adventskalender bekommen.