Bürgermeister will Forderung nach Leinen und Sanktionen für Verunreinigungen prüfen Marktoberdorf Es scheint überall zu funktionieren - nur in Marktoberdorf nicht. Meinen einige Stadträte: Wenn Waldi, Bello oder Hasso ihr Häufchen (bei Hasso eher Haufen) gemacht haben, nimmt Frauchen oder Herrchen ein Tütchen aus der Tasche und beseitigt die Hinterlassenschaft, ehe sie für Spaziergänger zum duftenden Ärgernis an der Schuhsohle wird. Wegen dieser Oberdorfer Häufchen-Aufheb-Muffel debattierte der Bauausschuss wieder mal über den besten Freund des Menschen und die Faulheit mancher Hundehalter. Da laufen trotz Leinen-Forderung auf der Buchel große Schäferhunde frei herum und erschrecken Frauen, die die Stöckel-Schuhe mit Nordic Walking-Stöcken vertauscht haben. Da stolpern Ball spielende Kinder und knackige Kicker über krankmachende Hunde-Fäkalien am Bolzplatz. Da baden Vierbeiner in Zweibeinern vorbehaltenen Kneipp-Becken. Schnell zeigte die Diskussion nun wieder, dass die Menschenliebe des Hundes nicht immer uneingeschränkt erwidert wird. Schilder helfen nichts, da sie ignoriert werden, meinte Sozialdemokrat Wolfgang Hannig. Vertrauen ist gut, doch nur mit mit Kontrollen lässt sich der Hund (oder sein Halter) zur Vernunft bringen, wähnte Freier Wähler Wolfgang Schmid in großer Koalition und frei nach Lenin. Selbst Leinenzwang für alle Hunde brachte der Christsoziale Josef Schrägle ins Gespräch. "Ein Hund muss Häufchen machen, egal ob er an der Leine ist oder nicht", konterte die Grüne Hundehalterin Clara Knestel. Außerdem suche sich ein frei laufender Hund ohnehin am liebsten im trittsicheren Gebüsch ein Plätzchen fürs Häufchen.
Wink mit Beutel im Bescheid Es geht nicht darum Hunde zu verunglimpfen. Dies klarzustellen, sah sich Markus Singer für die CSU-Fraktion bemüßigt. Ziel sei ein angemessener Umgang mit dem Hund, wehrte er unterstellte Hundefeindlichkeit ab. Um Herrchen, Frauchen und vielleicht auch Genosschen zu bekehren, zeigt sich Wolfgang Hannig (SPD) ideenreich. Man solle mit den Hundesteuer-Bescheiden mal einen Häufchen-Beutel verschicken und damit zum Sammeln animieren, schlug er vor. Bürgermeister Werner Himmer hat wenig Hoffnung, dass dies etwas nutzt. Denn auch ein Merkblatt an die Hundehalter machte im vergangenen Jahr die Haufen nicht kleiner. Das Stadtoberhaupt versprach aber, rechtliche Möglichkeiten für Leinenzwang und Hunde-haufenhüter prüfen zu lassen und dann eine eigene Hundesitzung einzuberufen. Vielleicht polt man ja die kommunalen Politessen um und die Damen in Blau versehen falsch geparkte Häufchen mit Knöllchen. Einen Vorteil hätte dies: Die rot leuchtender Strafzettel könnten einer Fahne gleich die Spaziergänger vor den Hinterlassenschaften von Hundehaltern mit schlechten Manieren warnen. Aber die Kontrollmöglichkeiten werden ohnehin besser. Unlängst wurde andernorts schon über den Gentest für Hunde und ihre Haufen diskutiert. So sind die bellenden Umweltfrevler endgültig identifizierbar.
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8 Millionen Arbeitslose 1000 Kindesmissbrauchsfälle TÄGLICH Gewalt an Schulen PISA Studie Pflegenotstand Drogenprobleme Feinstaubbelastung zerstörte Umwelt usw.usf.
Und was machen Politiker?
Hunde********. Nichts anderes wie Hunde********. Und das weil nicht mal 1 % der Hundehalter die Hunde******** nicht wegräumen bzw. nicht verantwortlich mit Ihren Hunden umgehen!
Hunde******** ist nach einigen Tagen von alleine weg..... das andere bleibt.......... leider auch die Politiker.....
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Ja durch die Hundehetze lenkt man immer noch die Menschen von den wirklichen Proplemen in Deutschland ab. Und es klappt immer noch!!! Beiträge: 269 | Registriert seit: Sep 2003
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