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WAZ Bochum. Weil er seinen Hundmischling verwahrlosen ließ, dass er eingeschläfert werden musste, wurde am Donnerstag ein Arbeiter (52) aus Herne vom Amtsgericht zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 2000 E verurteilt.
Der Rüde (8) hatte im Zwinger auf einem Firmengelände in Bochum gelebt, wo der Besitzer arbeitete. Im April hatten Nachbarn die Polizei gerufen. Eine Tierärztin: "Der Hund war ausgetrocknet und abgemagert." Auch hatte er zwei große Tumore. Er sei völlig teilnahmslos gewesen. Man habe ihn einschläfern müssen. Ein Polizist sagte, er habe den Hund trotz Hitze ohne Wasser im Zwinger vorgefunden. Der Besitzer behauptete, er habe die Tumore nicht erkannt. Außerdem habe er den Hund sehr wohl versorgt. Dagegen sprach der Zustand des Tieres. Der Richter sagte, der Besitzer habe Schmerzen seines Hundes "billigend in Kauf genommen". B.Ki.