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Hundekot - Von Kindern gemalte Schilder machen rund um die Sieben-Keltern-Schule auf das Problem aufmerksam
METZINGEN. Mitten in der Stadt gelegen ist die Sieben-Keltern-Schule in Metzingen. Drum herum gibt es relativ viel grün, wo Hunde gerne ihre Exkremente hinterlassen. Schüler, die in den Schulgarten gehen, beim Spiel in der Pause den Ball von einem Wiesenstück herunterholen oder über den Rasen ins Schulhaus laufen, treten in Hundedreck. Dass diese stinkenden Reste den Fußabtreter am Eingang verunreinigen und an den Schuhsohlen mit ins Klassenzimmer geschleppt werden, ist nicht nur ekelhaft, sondern auch gesundheitlich bedenklich, weshalb die Kinder der Klasse 2 b jetzt mit vielen selbst gemachten Schildern rund um das Schulhaus darauf aufmerksam machen und Hundebesitzer um ihre Mithilfe bitten.
Auf einigen der Schildern wird der Weg aufgezeigt, der im Handumdrehn zu einer befriedigenden Lösung für alle Betroffenen führen könnte: Die Hundebesitzer werfen kleine Plastiktüten vom Einkauf nicht weg, sondern nehmen sie mit auf dem Spaziergang. Sobald der Hund sein Geschäft erledigt hat, stülpen sie den Beutel über die Hand, nehmen den Hundedreck mit geschützten Fingern auf und knoten den Beutel zu. Im nächstgelegenen Abfalleimer wird er dann weggeworfen. So einfach kann's gehen.
Die Resonanz ist grundsätzlich positiv. Kinder und Hundehalter seien sensibilisiert, heißt es bei der Schule. Das ein oder andere Schild sei allerdings auch schon herausgerissen worden. (GEA)