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Autor Thema: Polizei durchsucht den Gnadenhof
Dogangel
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WANGEN - Eine größere Polizeieinheit hat gestern Vormittag den Gnadenhof durchsucht. Gegen die Betreiberin liegt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Veruntreuung von Spenden vor, wie die Staatsanwaltschaft Ravensburg bestätigte.

Von unserem Redakteur Sylvio J. Godon

Die Aufregung auf dem zwischen Wangen und Amtzell gelegenen, weitläufigen und idyllischen Gelände war gestern Vormittag recht groß. 26 Beamte, ausgestattet mit einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Wangen, fuhren ohne Vorankündigung in mehreren Polizeifahrzeugen auf den Gnadenhof.

Sofort schwärmten Kriminalbeamte, Veterinäre, Polizisten, ein Staatsanwalt und ein Vertreter des Wirtschaftskontrolldienstes aus. Sie durchsuchten Haus und Hof, nahmen Akten mit und untersuchten die in dem riesigen Gelände untergebrachten Tiere.

WANGEN - Eine größere Polizeieinheit hat gestern Vormittag den Gnadenhof durchsucht. Gegen die Betreiberin liegt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Veruntreuung von Spenden vor, wie die Staatsanwaltschaft Ravensburg bestätigte.

Von unserem Redakteur Sylvio J. Godon

Die Aufregung auf dem zwischen Wangen und Amtzell gelegenen, weitläufigen und idyllischen Gelände war gestern Vormittag recht groß. 26 Beamte, ausgestattet mit einem Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Wangen, fuhren ohne Vorankündigung in mehreren Polizeifahrzeugen auf den Gnadenhof.

Sofort schwärmten Kriminalbeamte, Veterinäre, Polizisten, ein Staatsanwalt und ein Vertreter des Wirtschaftskontrolldienstes aus. Sie durchsuchten Haus und Hof, nahmen Akten mit und untersuchten die in dem riesigen Gelände untergebrachten Tiere.

Der Grund: Gegen die Betreiberin liegt der Staatsanwaltschaft Ravensburg eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Veruntreuung von Spenden vor. Dies bestätigte Christine Weiss, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, gestern Nachmittag der Schwäbischen Zeitung Wangen auf Anfrage.

Betreiber sind "sehr kooperativ"

"Wir haben die Anzeige einer Privatperson erhalten und geprüft", sagte Weiss. Aufgrund einer "Zeugenaussage und eingereichter Unterlagen" habe sich ein "hinreichender Anfangsverdacht" ergeben. Die Staatsanwaltschaft habe daher bereits in der vergangenen Woche den Antrag auf einen Durchsuchungsbeschluss gestellt, der vom Amtsgericht Wangen erlassen und gestern vollzogen worden sei. "Die Betreiber haben sich bei der Durchsuchungsaktion sehr kooperativ gezeigt", setzte die Staatsanwältin hinzu. Eingeforderte Unterlagen seien "freiwillig" mitgegeben worden. Insgesamt hätten die Beamten "vier Kartons" Akten mitgenommen. Diese müssten nun ausgewertet werden. Nach einer ersten "Grobsichtung der Akten" werde über das weitere Verfahren entschieden.

Bei einem ersten Augenschein der untergebrachten Tiere "haben wir keine augenfälligen Missverhältnisse feststellen können", sagte die Staatsanwältin. Der Bericht der an der Aktion beteiligten Veterinäre stehe allerdings noch aus. Derzeit könne sie daher noch keine "endgültige Bewertung" vornehmen", ergänzte Weiß. In einigen Wochen könne es so weit sein.

"Das kam für uns völlig überraschend", kommentierte die Betreiberin des Gnadenhofes, die namentlich nicht genannt werden möchte (Name der Red. bekannt), gegenüber der SZ Wangen die Polizeiaktion auf dem Argenhof. "Für mich ist das ein persönlicher Racheakt einer mir bekannten Person mir gegenüber. Gegen diese Person läuft bereits eine Gegenklage. Mehr will ich dazu nicht sagen", fügte die Betreiberin der Unterkunft für geschundene Tiere hinzu.

Der Gnadenhof war zuletzt durch die Presse gegangen, weil dort laut Bildzeitung "einer der bekanntesten Kampfhunde Deutschlands" untergebracht werden sollte. Erst 2004 hatte die Betreiberin des Gnadenhofes den "Tierschutzpreis Baden-Württemberg" erhalten und den Sonderpreis "Mensch und Tier". Kurz darauf hatte sie das Buch "Man nennt mich Hundeflüsterin" veröffentlicht. Im Gnadenhof sind zur Zeit rund 270 Tiere untergebracht, vorwiegend Hunde, Pferde, Esel und Ziegen. Es sind Not leidende Tiere, die woanders keine Chance mehr hätten, unterzukommen.


16.09.2005
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Weber
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Bin Sprachlos...........

Wer dahinter steckt wissen alle.

Hoffentlich kriegen die das Arschloch.

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Weber
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Aktuelle Meldungen

Persönlicher Racheakt Unsere Stellungnahme:

Ich bin unendlich schockiert darüber, was Menschen aus Missgunst und persönlichen Rachegefühlen uns und den hier lebenden Tieren antun. Ich bitte von ganzem Herzen alle Freunde, Spender, Paten und Fördermitglieder des "Gnadenhof - Lebenswürde für Tiere e.V." auch weiterhin Rückhalt und Unterstützung, besonders unseren Tieren, in einer solch schwierigen Situation zu geben. Wenn Fragen zu den Vorwürfen offen sein sollten, bitte schicken oder mailen Sie uns einen Brief, wir wollen auf alles eine Antwort geben.

Am 15.09.2005 ist der von unserem Verein in Wangen betriebene "Gnadenhof" von einem Großaufgebot an Polizei und sonstigen Ordnungsbehörden be- und durchsucht worden.

Verblüfft mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass es Menschen gibt, die dem Gnadenhof und seinen Tieren mit völlig aus der Luft gegriffenen Verleumdungen von angeblichen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und falschem Umgang mit Spendengeldern schaden möchten. Persönliches Rachebedürfnis, Neid und Missgunst scheinen diesen Leuten offenbar wichtiger zu sein, als die Arbeit, die auf dem Gnadenhof den hilfsbedürftigen Tieren zugute kommt.

An den gegen uns erhobenen Vorwürfen ist auch nicht das Mindeste wahr. Wir arbeiten vertrauensvoll mit den Ordnungsbehörden zusammen, damit die Feststellung der wahren Verhältnisse auf dem Gnadenhof diese Vorwürfe möglichst schnell und restlos erledigen kann. Die für die Verleumdungen Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen werden.

Wir sind zuversichtlich, dass die Aufklärungen der Ordnungsbehörden so schnell vonstatten gehen, dass hier auf dem Gnadenhof bald wieder die Ruhe einkehrt, die für die bisher so erfolgreiche Arbeit mit unseren bedrohten Tieren notwendig ist. Unsere ständig bei uns beschäftigten Tierärzte haben heute den Ermittlungsbehörden bestätigt, dass es nicht die geringste Veranlassung gibt, an der artgerechten Haltung und ordnungsgemäßen veterinärmedizinischen Versorgung unserer Tiere zu zweifeln. Die Untersuchung unserer Finanzunterlagen wird dasselbe ergeben.

Wir danken den vielen Freunden und Helfern, die sich bei uns gemeldet haben und uns gegen die tierverachtenden Bösartigkeiten der Anzeigerstatter in Schutz nehmen.

Wangen, den 21. September 2005

http://www.der-gnadenhof.de/Aktuelles/aktuelles.html

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Weber
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Leserbrief dazu:

Wangen


Anschuldigungen sind purer Neid
Ich bin selbst im Tierschutz sehr aktiv und weiß daher in der Tat, wovon ich spreche. In den Sommerferien habe ich ehrenamtlich auf dem Gnadenhof von Christiane Rohn gearbeitet und daher auch einen Einblick in die Hofführung bekommen.

Auf dem Gnadenhof leben 300 früher misshandelte und gequälte Tiere. Die Versorgung aller Tiere kostet jeden Monat um die 35 000 Euro. Dies finanziert Frau Rohn vor allem aus der eigenen Tasche, durch die Gemälde, die sie verkauft (in ihrer "Freizeit" ist sie noch Künstlerin) und durch Spenden. Natürlich mangelt es aber ständig an Geld, ist es doch für jeden verständlich, dass niemals monatlich 35 000 Euro (oder gar noch mehr) Spenden eingehen. Ganz abgesehen davon, dass die Rettung der Tiere für Christiane Rohn an aller oberster Stelle steht, hätte sie nicht einmal die Möglichkeit, dieses tatsächlich gar nicht vorhandene Geld anderweitig auszugeben, arbeitet sie doch seit 18 Jahren täglich (ohne Wochenende oder Urlaub) 14 bis 16 Stunden auf dem Hof.

Die Tiere haben dort ein Himmelreich auf Erden gefunden. Dies sieht selbst ein Mensch, der von Tieren und deren artgerechter Haltung nicht die leiseste Ahnung hat sofort. Christiane Rohn "versteht" die Tiere einfach so gut wie sonst eigentlich niemand, weshalb ich diese Anschuldigungen nur als puren Neid ansehen kann. Man kann nicht in Zahlen fassen, wie vielen Tieren sie schon das Leben gerettet hat.

Jemand, der wirklich Ahnung vom Thema hat, würde eher seinen letzten Cent für den aktiven Tierschutz und somit auch für den Gnadenhof hergeben, als auch nur ein negatives Wort darüber zu verlieren.

Ich bin selbst im Tierschutz sehr aktiv und weiß daher in der Tat, wovon ich spreche. In den Sommerferien habe ich ehrenamtlich auf dem Gnadenhof von Christiane Rohn gearbeitet und daher auch einen Einblick in die Hofführung bekommen.

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