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HAMBURG - Der Hamburger Tierschutzverein war vier Jahre lang Miteigentümer von zwei Häusern an der Herbertstraße. Er kassierte von den dortigen Bordell-Betreibern eine Jahresmiete von gut 25 000 Euro. Ein Mitglied des Tierschutzvereins hatte seinen Anteil an den Häusern in der Herbertstraße dem Verein vermacht. Im Jahr 2001 wurde der Anteil des Tierschutzvereins an eine Hamburger Grundstücks-Firma verkauft. Experten schätzen, daß die Bordell-Immobilie einen Wert von 600 000 Euro hat.
Was der Verkauf dem Tierschutzverein brachte, konnte Geschäftsführer Wolfgang Poggendorf auf Anfrage des Abendblattes nicht mitteilen. Poggendorf verwies auf "Vereinsinterna". Für den Betrieb des Tierheims an der Süderstraße zahlt der Senat dem Tierschutzverein jährlich einen Pauschal-Zuschuß von 1,1 Millionen Euro.