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"TierSchmutzverein", "Pogge go home", "Tausche Pogge gegen Dogge" oder "Sugar & Chico - Hunde klagen an", stand auf den schwarzen Hüten, mit denen rund 30 Mitglieder der Hunde-Lobby Hamburg am Sonntag während des Tages der offenen Tür durch das Tierheim an der Süderstraße gingen. Der Protest der Hundefreunde richtete sich vor allem gegen den Geschäftsführer des Hamburger Tierschutzvereins (HTV), Wolfgang Poggendorf.
Nach Ansicht der Hunde-Lobby ist er der Hauptverantwortliche für eine Reihe fragwürdiger Wesenstests, die im Tierheim durchgeführt wurden. Zahlreiche Hunde, so der Vorwurf, seien daraufhin getötet worden. Tiere wie die American-Staffordshire-Hündin, die inzwischen auf einem Gnadenhof in Süddeutschland lebt (wir berichteten), seien nur knapp dem Tod entgangen.
Poggendorf fühlt sich zu Unrecht in der Kritik: "Diese Anfeindungen sind schmerzhaft, gehen unter die Gürtellinie", sagte er. An Ruhestand denkt der 68jährige dennoch nicht. "Denken Sie mal ungefähr an das Jahr 2012", sagte er dem Abendblatt.
Rund 15 000 Menschen hatten das Tierheim am Tag der offenen Tür besucht. kab