345 Euro: soviel erhält ein Arbeitslosengeld-II-Empfänger monatlich - und damit weniger Geld, als der Hamburger Tierschutzverein (HTV) für die Unterbringung eines Hundes benötigt.
Wie der HTV-Vorsitzende Wolfgang Poggendorf bestätigte, brauche der Verein 19 Euro pro Tag, also 570 Euro im Monat, um einen von der Stadt sichergestellten Hund zu versorgen.
Für den CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Thies Goldberg ist diese Summe "unverhältnismäßig hoch und nicht nachvollziehbar" und mit Blick auf Hartz-IV-Betroffene "absurd".
Der HTV bekommt 1,3 Millionen Euro pro Jahr als Zuschuß aus Steuermitteln - zuzüglich zehn Euro pro Tag für jeden sichergestellten Hund.